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Hilarion Wake Up Call zur Sommersonnenwende Jenseits der Dualität – im Herzen bleiben in bewegten Zeiten

wake up zur Sonnenwende

Hilarion Wake Up Call zur Sommersonnenwende
Jenseits der Dualität – im Herzen bleiben in bewegten Zeiten

Sonntag, 21. Juni 2026, 11:00 Uhr

In einer Zeit, in der vieles laut, widersprüchlich und herausfordernd erscheint, lädt uns Hilarion ein, einen anderen Weg zu wählen: den Weg des Herzens.

Wie bleiben wir in unserer Mitte, wenn die Welt um uns herum immer polarer wird? Wie können wir bewusst aus Angst, Bewertung und Reaktion aussteigen und stattdessen Klarheit, Mitgefühl und innere Führung leben?

In diesem Wake Up Call sprechen wir über die Kunst, in bewegten Zeiten bei sich selbst zu bleiben, die eigene Herzensstimme wieder deutlicher wahrzunehmen und den Raum zwischen Reaktion und Handlung bewusst zu nutzen.

Zur Sommersonnenwende – dem höchsten Lichtpunkt des Jahres – öffnen wir gemeinsam einen Raum für Wahrheit, Bewusstheit und innere Ausrichtung.

Ich freue mich auf euch.

Anmeldung per E-Mail mit gleichzeitiger Überweisung der Teilnahmegebühr:
🌀 Beitrag: 25 €
Konto: Beatrix  Gruber
Konto: IBAN: DE29 6039 0000 0594 0430 00
GENODES1BBV

Zugang wie üblich oder siehe Informationen auf meiner Homepage:

https://www.bewusstessein.net/werkstatt/seminare/wake-up-call-mit-hilarion.html

P.S.:
Am vergangenen Freitag habe ich die letzte Zeile meines neuen Romans „Der Ruf der Magdalenerin“ geschrieben.

Nun beginnt die Phase des Korrigierens, Prüfens und Feinschliffs.

Freut euch auf eine Reise durch das Europa des 9. Jahrhunderts – von Ägypten über Portugal, die Bretagne und Irland nach Norwegen, weiter auf die Orkneys, nach Skye und Lewis und schließlich zurück in die Bretagne. Eine Reise voller Abenteuer, Heilwissen, alter Überlieferungen und bewegender Begegnungen.

Ich halte euch auf dem Laufenden. 📖✨

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Rückkehr aus Alba – zwischen Sehnsucht, Stille und Inspiration

Alba

Rückkehr aus Alba – zwischen Sehnsucht, Stille und Inspiration

Nach vielen Tagen im Norden sind wir nun wieder zuhause angekommen – müde von langen Straßen, Fähren und tausenden Kilometern, aber gleichzeitig tief erfüllt von einer Reise, die noch lange in mir nachklingen wird.

Alba – das alte Schottland – gehört seit vielen Jahren zu meinen spirituellen Heimaten. Immer wieder ruft mich dieses Land mit seinen gewaltigen Landschaften, dem Licht über dem Meer, den alten Steinen und jener besonderen Mischung aus Wildheit und Stille, die man kaum beschreiben kann. Diesmal führte uns die Reise über Skye, Lewis und schließlich bis nach Orkney.

Und doch war manches anders als früher.

Meine geliebte Isle of Skye hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Als ich vor etwa zehn Jahren dort war, lag über vielen Orten noch eine tiefe Ruhe. Besonders am Quiraing konnte man damals die Weite, den Wind und die Kraft des Landes beinahe ungestört erleben.

Dieses Mal war die gesamte Zufahrt voller parkender Autos. Auch oben am Quiraing selbst herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Man sagte uns, dass dies unter anderem mit den Dreharbeiten zum neuen Highlander-Film zusammenhängt. Für den Tourismus mag das ein Gewinn sein – für die Seele dieses Ortes fühlt es sich eher traurig an.

So haben wir unsere Heilarbeit schließlich unten am Meer gemacht, begleitet vom Wind und den Wellen statt von Menschenmengen. Vielleicht war genau das richtig. Die Natur findet oft ihren eigenen Weg.

Ein ganz besonderes Erlebnis war unser Besuch bei einem Weber auf Lewis – ein Mann aus einer Weberfamilie in vierter Generation. Mit großer Ruhe und spürbarer Liebe zu seinem Handwerk erklärte er uns die Entstehung des Harris Tweeds: vom Färben der Wolle bis zum rhythmischen Klang der alten Webstühle. Es war faszinierend zu erleben, wie viel Geschichte, Landschaft und menschliche Hingabe in diesen Stoffen verwoben sind.

Weiter ging es nach Orkney, wo wir das große Glück hatten, zwei wundervolle Cottages beziehen zu können. Dort fanden wir vieles von dem wieder, was auf Skye inzwischen schwerer geworden ist: Ruhe. Weite. Frieden.

Orkney hat eine ganz eigene Kraft. Die Landschaft wirkt uralt und gleichzeitig offen wie der Himmel selbst. Orte wie Skara Brae, der Ring of Brodgar oder der Brough of Birsay, die gewaltigen Küsten mit ihrer anbrandenden See berühren etwas sehr Tiefes in mir. Dort spürt man noch, dass die Menschen seit Jahrtausenden mit Wind, Stein, Meer und Sternenhimmel gelebt haben.

Für mich war diese Reise nicht nur Urlaub.

Während der vergangenen Monate habe ich intensiv an meinem neuen Roman „Der Ruf der Magdalenerin“ gearbeitet. Die Geschichte führt ebenfalls durch genau diese Landschaften: Skye, Lewis, Orkney, die alten Kraftplätze, die Steinkreise und die spirituellen Übergänge zwischen den Welten. Es war deshalb etwas sehr Besonderes, viele dieser Orte erneut mit eigenen Augen zu sehen und ihre Atmosphäre noch einmal tief in mich aufzunehmen.

Inzwischen sind etwa zwei Drittel des Buches geschrieben. Das letzte Drittel wartet noch auf mich – und vermutlich auch auf weitere stille Stunden, innere Bilder und jene besonderen Momente, die man nicht erzwingen kann.

Und ich empfinde einen tiefen Dank gegenüber meiner wunderbaren Reisegruppe – Beatrice, Micha, Andreas und Guido. Für gemeinsames Staunen, Geduld, Humor, Gespräche, Navigationen, Fähren, Einkaufstopps und all die kleinen Augenblicke unterwegs, die eine Reise erst lebendig machen.

Ebenso dankbar bin ich meiner treuen Quendolin, die fast zweitausend Kilometer tapfer durchgehalten und sogar die Fähren anstandslos überlebt hat. Nicht selbstverständlich bei nordischen Straßen, Linksverkehr, Wind und langen Tagesetappen.

Nun bin ich wieder zuhause. Mit vielen Erinnerungen. Mit Dankbarkeit. Mit einer tiefen Sehnsucht nach dem Norden.

Und mit dem Gefühl, dass Alba immer einen Platz in meinem Herzen haben wird.

🌿

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